| Wie sind die Aufgaben in der Entwicklung unter den Partnern verteilt? Jedes Unternehmen entwickelt seine Anwendungen selbst, bleibt also autonom. Wir verfügen aber über ein gemeinsames Projektmanagement, das sicherstellt, dass das Rad nicht doppelt erfunden wird. Spezialisierungen werden in Competence Centern gebündelt und stehen jedem Mitarbeiter beider Partner zur Verfügung. Bleibt die Partnerschaft exklusiv? Eine Kooperation mit weiteren Partnern ist nicht ausgeschlossen. Allerdings ist das für uns nicht einfach eine technische oder kommerzielle Frage. Veda und all4time arbeiten seit 20 Jahren zusammen, haben eine breite Basis gemeinsamer ideologischer Vorstellungen und eine gewisse Bodenständigkeit. Weder sind wir an der Börse notiert, noch entscheiden Dritte, welche nicht im Unternehmen aktiv tätig sind, über die Zukunft unserer Firmen. Wir sind also ein absolut verlässlicher Wert, was sich in überdurchschnittlich langen und guten Kundenbeziehungen auswirkt. Wenn ein potenzieller Partner über ein ähnliches Profil verfügt, sind wir gerne bereit mit ihm über eine Zusammenarbeit zu diskutieren. Können Sie uns kurz die wichtigsten Meilensteine der Roadmap vorstellen - und das aus heutiger Sicht geplante Endresultat? Schon in diesem November wollen wir Workflow und Employee Self Service plattformneutral fertig gestellt haben. Ab März 2007 wird die Personalzeit und die Zutrittskontrolle neu entwickelt sein. Ab Juni 2007 stehen dann auch die Module BDE und Maschinenzeit bereit. Veda hat die Java-basierten Lohn/Entgelt-Anwendungen bereits seit einiger Zeit erfolgreich im produktiven Einsatz und damit auch die Feasibility bewiesen. Seit einigen Monaten entwickeln wir zusätzlich ein neues Release für unsere bestehenden Kunden. Das iSeries-Release 10.0 wird ab Dezember 2006 ausgeliefert. | ![]() Was ist neu an dem jetzt vorgestellten Prototypen, und was wird von den bewährten Eigenschaften der RPG-Lösung übernommen? Unsere Kunden können ja schon seit ca. drei Jahren alle Module mit Java-Client und entsprechendem GUI betreiben. Die neuen Lösungen werden aber kein einziges RPG Statement mehr enthalten, auch nicht auf dem Server. Zusätzlich übernehmen wir Logik vom OS/ 400, die anderen Betriebssystemen fehlt - und erleichtern unseren Kunden damit den Betrieb auf diesen Plattformen erheblich. So können wir auch unter Windows oder Linux Batch-Jobs starten und deren Status überwachen. Wir kennen Input- und Output-Queues und können diese auch verwalten. Es werden nicht einfach Listen gedruckt. Vielmehr verfügen wir über ein Spool-System, das Listen verwaltet - wie gesagt, auf jeder Plattform. Als Hauptvorteile der neuen Software-Generation werden immer wieder Flexibilität und Ergonomie angeführt. Können Sie uns typische Beispiele für die Vorteile dieser Eigenschaften beim Einsatz einer integrierten Lohn/Zeit-Lösung nennen? Durch die Anwendung des gemeinsamen Style Guide haben wir eine logische Lösung geschaffen; das erleichtert das Leben des Benutzers. Lediglich die Farbänderung im head zeigt ihm an, ob er sich gerade im Lohn oder der Zeitwirtschaft befindet. D.h. die Regeln der intuitiven Benutzerführung gelten global. Funktionelle Beispiele könnten sein: nur einmal anmelden, Stammdatenpflege nur in einem System, Navigation zwischen den Systemen basierend auf einem ausgewählten Mitarbeiter. Auch technische Funktionen können das Leben des Nutzers vereinfachen. So kann z. B, jede Tabelle - im OS/400-Jargon Subfile genannt - sortiert werden, und zwar auch mehrere Kolonnen. Neue Tabellen können mit Filter aufgebaut werden, Kolonnen hinzugefügt oder gelöscht respektive deren Position geändert werden - alles direkt auf der angezeigten Tabelle. Egal, welcher Bildschirm, egal welche Anwendung - die zur Verfügung stehenden Funktionen sind immer die selben. »»» |